Weiterbildungen im Schuljahr 2018-2019

 

Die Autonome Hochschule bietet auch im Schuljahr 2018-2019 Weiterbildungen rund um den interkulturellen und –religiösen Dialog an. Diese richten sich an Lehrpersonen der verschiedenen Unterrichtsstufen und finden in der Autonome Hochschule, Monschauer Straße 57, in Eupen statt.

 

Die Anmeldungen zu den Weiterbildungen können über die Weiterbildungsdatenbank der AHS geschehen. 

 

 

 


Eine interkulturelle Schule gestalten

Fit für Vielfalt an der Schule- schulinternes Angebot

(N. Peters& A. Meyer)

 

Das Training soll Lehrkräften Handelswerkzeuge vermitteln, um Schülerinnen und Schüler mit Migrationsgeschichte die Integration in die Schulgemeinschaft zu erleichtern und um die Risiken von Missverständnissen oder verunsicherten Lehrkräften und Familien zu mindern.

Um mit diesen Herausforderungen umzugehen, bietet info-integration schulinterne Konferenztage zum Thema „interkulturelle Schulentwicklung“ an.

 

Bitte melden Sie sich bei Nathalie Peters für diese Weiterbildung an.

nathalie.peters@roteskreuz.be

Jugendliche zwischen Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus

Es werden pädagogische Umgangsweisen vorgestellt, die auch ohne religiöses Fachwissen eine Auseinandersetzung mit den Themen Islam und Islamismus ermöglichen.


Einige Themenfelder, mit denen die Referenten sich gemeinsam mit Teilnehmern auseinan-dersetzen werden, in Stichworten: Islam und Demokratie; "Islamismus", "Fundamentalis-mus", "Extremismus"…..; Islam und Muslime in Deutschland (Migration, "Integration", Biografien); Islamfeindlichkeit/Antimuslimischer Rassismus; Bedeutung von Religion für Jugendliche; Diskriminierungserfahrungen; "Islam" in der Schule; islamistische Strömungen und Organisationen in Deutschland; Fragen zur "Prävention"; Attraktivität salafistischer Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene; Anzeichen und Verläufe von "Radikalisierung"; Konflikte um die Zusammenarbeit mit muslimischen Trägern; Fragen zu Maßnahmen, Akteuren und Abläufen im Übergang von Prävention und Intervention; Haltungen, Methoden und Materialien für eine präventive pädagogische Praxis in Schule und Jugendarbeit.


Traumapädagogik in der Schule

Kinder und Jugendliche, die Extremerfahrungen wie Gewalt, wiederkehrende Trennungen, Verwahrlosung oder Flucht erlitten haben, stellen für Lehrer/innen eine besondere Herausforderung im Unterricht dar. Die traumatischen Erfahrungen spiegeln sich in den pädagogischen Beziehungen wieder, die durch eine erhebliche emotionale Beteiligung und Belastung der Betroffenen, Peer und Fachkräfte gekennzeichnet sind.
An diesem Tag werden Sie in Form eines Vortrags erfahren, wie es bei Kindern und Jugendlichen zu einem Trauma kommt und wie Kinder und Jugendliche bei traumatischem Stress reagieren. Im nächsten Schritt werden wir mit Ihren Praxisbeispielen einen Leitfaden für Ihren Schulalltag entwickeln. Dazu wird es unterschiedliche Phasen der Gruppenarbeit geben, aber auch genügend Zeit für den Austausch.