Weiterbildungen im Schuljahr 2018-2019

 

Die Autonome Hochschule bietet auch im Schuljahr 2018-2019 Weiterbildungen rund um den interkulturellen und –religiösen Dialog an. Diese richten sich an Lehrpersonen der verschiedenen Unterrichtsstufen und finden in der Autonome Hochschule, Monschauer Straße 57, in Eupen statt.

 

Die Anmeldungen zu den Weiterbildungen können über die Weiterbildungsdatenbank der AHS geschehen. 

 

 

 


Weiterbildung: "Arbeit im interkulturellen Bereich -  zwischen Nähe & Distanz"

 

Bei der Arbeit oder im Ehrenamt passiert es immer wieder: man fühlt sich betroffen von dem Schicksal des Gegenübers und will helfen, man engagiert sich, man fiebert mit, man sucht nach Lösungen… und wer nicht aufpasst, ist irgendwann völlig ausgelaugt, genervt und fühlt sich vielleicht sogar bisschen ausgenutzt.

 

In der Weiterbildung geht es um die folgenden Themen:

  • eigene Grenzen erkennen und ernst nehmen
  • Distanz aufbauen zu dem, was mein Gegenüber erlebt
  • empathisch sein, ohne mitzuleiden und seine eigene Resilienz (Widerstandsfähigkeit) trainieren
  • motiviert bleiben, auch wenn Entwicklungen und Fortschritte auf sich warten lassen oder anders verlaufen als verhofft

 

Am      Donnerstag, den 18.Oktober 2018

Von     9 - 16 Uhr

Mit      Achim Meyer - Supervisor, Coach, Mediator und interkultureller Trainer

Im        Viertelhaus in Eupen, Hillstraße 7 – 1. Etage

Mitzubringen: Mittagessen vorsehen (oder Baguettes vor Ort bestellen)

 

 Die Anmeldung läuft bis zum 8. Oktober und Plätze sind begrenzt. Wenn Sie also teilnehmen möchten, dann zögern Sie nicht, sich schnell bei uns anzumelden.

 http://info-integration.be/

Tel: 087 76 59 71

Gsm: 0493 40 06 77

 

Elternarbeit in einer interkulturellen Schule

Ziel ist es, die Lehrkräfte in Haltung und Kommunikation zu stärken, so dass Gesagtes vom Gegenüber verstanden werden kann und ein ehrlicher Dialog entsteht.
Die Weiterbildung versucht auf folgende Fragen Antworten zu geben:
- Wie stelle ich den ersten Kontakt her und wie schaffe ich es, in Kontakt zu bleiben
(Kennenlernen, Gespräche, Informationen,...)
- Wie sieht die Willkommenskultur in unserer Schule aus in Bezug auf die Eltern? Gibt es
eine bewusste gelebte Willkommenskultur?
- Wann fördere ich, wann fordere ich?
- Welche Kommunikation und welche Gesprächsführung ist nützlich?
- Welche Befürchtungen, Sorgen und Blockaden habe ich und was kann ich dagegen tun?

Jugendliche zwischen Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus

Es werden pädagogische Umgangsweisen vorgestellt, die auch ohne religiöses Fachwissen eine Auseinandersetzung mit den Themen Islam und Islamismus ermöglichen.


Einige Themenfelder, mit denen die Referenten sich gemeinsam mit Teilnehmern auseinan-dersetzen werden, in Stichworten: Islam und Demokratie; "Islamismus", "Fundamentalis-mus", "Extremismus"…..; Islam und Muslime in Deutschland (Migration, "Integration", Biografien); Islamfeindlichkeit/Antimuslimischer Rassismus; Bedeutung von Religion für Jugendliche; Diskriminierungserfahrungen; "Islam" in der Schule; islamistische Strömungen und Organisationen in Deutschland; Fragen zur "Prävention"; Attraktivität salafistischer Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene; Anzeichen und Verläufe von "Radikalisierung"; Konflikte um die Zusammenarbeit mit muslimischen Trägern; Fragen zu Maßnahmen, Akteuren und Abläufen im Übergang von Prävention und Intervention; Haltungen, Methoden und Materialien für eine präventive pädagogische Praxis in Schule und Jugendarbeit.


Traumapädagogik in der Schule

Kinder und Jugendliche, die Extremerfahrungen wie Gewalt, wiederkehrende Trennungen, Verwahrlosung oder Flucht erlitten haben, stellen für Lehrer/innen eine besondere Herausforderung im Unterricht dar. Die traumatischen Erfahrungen spiegeln sich in den pädagogischen Beziehungen wieder, die durch eine erhebliche emotionale Beteiligung und Belastung der Betroffenen, Peer und Fachkräfte gekennzeichnet sind.
An diesem Tag werden Sie in Form eines Vortrags erfahren, wie es bei Kindern und Jugendlichen zu einem Trauma kommt und wie Kinder und Jugendliche bei traumatischem Stress reagieren. Im nächsten Schritt werden wir mit Ihren Praxisbeispielen einen Leitfaden für Ihren Schulalltag entwickeln. Dazu wird es unterschiedliche Phasen der Gruppenarbeit geben, aber auch genügend Zeit für den Austausch.

Eine interkulturelle Schule gestalten

Fit für Vielfalt an der Schule- schulinternes Angebot

(N. Peters& A. Meyer)

 

Das Training soll Lehrkräften Handelswerkzeuge vermitteln, um Schülerinnen und Schüler mit Migrationsgeschichte die Integration in die Schulgemeinschaft zu erleichtern und um die Risiken von Missverständnissen oder verunsicherten Lehrkräften und Familien zu mindern.

Um mit diesen Herausforderungen umzugehen, bietet info-integration schulinterne Konferenztage zum Thema „interkulturelle Schulentwicklung“ an.

 

Bitte melden Sie sich bei Nathalie Peters für diese Weiterbildung an.

nathalie.peters@roteskreuz.be